Lifestyle und Schönheit

6. Mai 2012 Keine Kommentare

Schönheitsmythen unter die Lupe genommen

Lifestyle und SchönheitBestimmt haben Sie selbst schon oft eine der bekannten Schönheitsmythen zu hören bekommen. Zum Beispiel, dass hundert Bürstenstriche das Haar verschönern oder Zahnpasta Pickel austrocknet. Sehr gern werden die Schönheitsmythen weiter gegeben und gelten bei vielen Menschen als hilfreiche Geheimtipps für die eigene Schönheitspflege. Was bei unseren Großmüttern als gut galt, das sollte doch auch heute noch helfen, oder? Schließlich wurden die Schönheitstipps von Generation zu Generation weiter gegeben, und steckt nicht hinter jedem Rat ein Stück Wahrheit? Ob Wahrheit oder Vorurteil, das wollen wir hier versuchen zu entlarven.

100 Bürstenstriche pro Tag für schönes Haar

Dass 100 Bürstenstriche pro Tag das Haar glänzen lassen, stimmt nicht so ganz. Haare wirken aber gepflegt und geordnet, wenn sie gekämmt sind. Haar, das nicht gekämmt wird, kann auch nicht glänzen. So scheinen 100 Bürstenstriche etwas übertrieben, doch durch das Bürsten und Kämmen der Haare verteilt man überschüssiges Fett, das sich gern am Haaransatz bildet, und verteilt es über das Haar bis in die Spitzen. Regelmäßiges Bürsten oder Kämmen ist also hilfreich gegen den gefürchteten Haarspliss, gleichzeitig wird Staub und Schmutz aus den Haaren ausgebürstet. Bürsten ist also durchaus pflegend für das Haar, es müssen aber nicht jeden Tag 100 Bürstenstriche sein, damit das Haar glänzt.

Ein heißes Bad schadet der Haut

Besonders im Winter genießen wir Menschen gern ein heißes Bad und empfinden es als wohltuend. Für unsere Haut ist es allerdings nicht sehr gut! Heißes Wasser lässt die Haut austrocknen, die Folge ist, dass die Haut juckt und spannt. Wenn man gern ein- bis zweimal in der Woche badet, so sollte man hinterher die Haut pflegen oder ein Badeöl benutzen. So gewinnt die Haut die Feuchtigkeit zurück, die beim Baden verloren ging.

Zahnpasta wirksam bei Pickeln

Weit verbreitet gilt das Schönheitsmythos, dass Zahnpasta Pickel austrocknet. Da viele Zahnpasten einen Wirkstoff enthalten, der stark öl- und fettlösend wirkt, könnte man das auch wirklich glauben. Doch die Zahnpasten enthalten auch andere Wirkstoffe, durch die sich ein Pickel erst richtig entzünden könnte. Daher ist es nicht ratsam, auf einen Pickel Zahnpasta aufzutragen. Besser wirkt eine gründliche Reinigung am Morgen und abends vor dem Schlafen gehen. Tupfen Sie etwas Teebaumöl auf den Pickel, das wirkt ganz sicher besser.

Haare wachsen dicker und schneller, wenn man sie schneidet

Das Schneiden der Haare fördert nicht das Wachstum der Haare, sie werden auch nicht dicker dadurch. Beim Rasieren kann aber an der Haarspitze eine Kante entstehen, die das einzelne Haar dicker erscheinen lässt. Alternativ sollte man sich lieber die Haare durch Wachs oder per Epiliergerät entfernen, dann wachsen die Haare in ihrer natürlichen geformten Haarspitze wieder nach. Auch bei jungen Männern wird der ersehnte Bartwuchs also nicht durch häufiges Rasieren erreicht.

Lippen werden süchtig nach Fett

Viele Menschen meinen, dass ein Fett-Lippenstift die Lippen süchtig nach Fett macht. Dafür gibt es allerdings keinen wissenschaftlichen Beweis. Im Gegenteil, man sollte sogar immer wieder Fett auftragen, wenn die Lippen trocken sind. Gerade im Winter, wenn die Luft sehr trocken ist und die menschliche Haut zu wenig an Lipiden produziert, ist die Pflege der Lippen sehr wichtig. Produkte mit Jojoba, Mandel, Avocadoöl oder Ringelblume sind sehr empfehlenswert, nicht so gut gegen trockene Lippen wirken Lippenstifte, die als Wirkstoff Mineralöl oder Glycerin enthalten. Sehr gut wirkt Honig auf spröden Lippen, den man aufträgt und kurz einwirken lässt.

Nägel können mit Nagellack nicht atmen

Nägel können mit Nagellack nicht atmen, das stimmt. Ohne Nagellack können sie es aber auch nicht, denn bei den Fingernägeln handelt es sich um leblose Zellen aus Horn, die in keinster Weise atmen können. Und ganz im Gegenteil, eine Schicht Nagellack kann die Nägel sogar schützen. Es lohnt sich aber, beim Nagellack darauf zu achten, dass keine nagelschädigenden Weichmacher und bedenkliche UV-Filter enthalten sind. Also genau auf das Etikett schauen.

Weißmacher in Zahncreme sind schädlich

Die feinen Partikelchen, die für einen weißen Effekt der Zähne sorgen sollen, greifen leider nicht nur die Verschmutzungen an, sondern auch den schützenden Zahnschmelz. Dadurch werden die Zähne angegriffen und schneller von Bakterien befallen. Selbst Zahnpasta, die sehr geringe Schleifstoffe enthalten, sollte man nicht jeden Tag benutzen, sondern nur ab und zu. Wenn sich auf den Zähnen unschöne Beläge abgesetzt haben, ist ein Besuch beim Zahnarzt die bessere Alternative. Dieser kann die Beläge entfernen, professionell und wirksam.

Schminke muss man abends entfernen

Ja, auf jeden Fall! Und wenn die Fete bis in den frühen Morgen dauert, unbedingt sollte man sich vor dem Schlafen gehen abschminken! Die menschliche Haut erholt sich über Nacht, das kann sie nicht, wenn Make-Up Schichten und Talg-Rückstände die Poren verstopfen. Am besten schminkt man sich mit einer sanften Gesichtsmilch oder einem speziellen Reinigungsöl ab, das ist optimal wirksam gegen Schmutz und Bakterien und eine gute Grundlage für die anschließende Tages- oder Nachtpflege.

 Bildquellenangabe: Sara Hegewald  / pixelio.de
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Der Mond – Lifestyle und Leben

20. April 2012 Keine Kommentare

Leben nach dem Mond

MondDer Mond ist ein Phänomen der Natur, ohne das hier auf der Erde vieles anders wäre, und das, obwohl es den Mondschein ohne die Sonne gar nicht gäbe! Der Mond selbst ist keine Lichtquelle, doch er macht einige Menschen regelrecht süchtig und manchen raubt er sogar bei Vollmond den Schlaf. Einige Menschen nennen den Mond männlich, schließlich heißt es ja „DER“ Mond, für andere ist der Mond weiblich, denn im antiken Rom war Luna die Mondgöttin. Von der Göttin Luna haben wir übrigens einen Wochentag, den Montag, der in Frankreich noch heute nach ihr benannt ist, als Lundi. Schon unsere Vorfahren richteten sich viel nach dem Mond und nutzten seinen Einfluss für ihr Leben. Ob für Gesundheit oder gegen Krankheit, beim Essen und Trinken, im Haus oder im Garten, selbst die Ernte wurde oft nach dem Mond ausgerichtet. Mondkalender zählen noch heute als zuverlässige Ratgeber, manche Menschen richtigen vom Frisörbesuch bis zum Hausbau alles nach dem Mond. Der berühmteste Mondkalender ist der Barbanera, der seit 1762 erscheint und zu den Kalendern mit der größten Tradition zählt. Der älteste Mondkalender ist aber nicht der Barbanera, sondern Steinhausers Kempter Kalender aus dem Allgäu, den es seit 1692 gibt.

Abnehmen – zusammen mit dem Mond

Beinahe jeder kennt den Spruch: Der Mond nimmt ab! Neidisch? Man sagt sogar, wer sich nach den Mondphasen richtet bei der Diät, der nimmt leichter ab. Als optimaler Start für den Beginn einer Mond-Diät ist daher, wen wundert es, der abnehmende Mond. Bei Voll- oder Neumond sollte man lieber fasten. Vorsicht bei zunehmendem Mond! Jetzt müssen Sie fettarm essen und möglichst auf Süßigkeiten verzichten. Das hört sich vielversprechend an, abnehmen mit dem Mond, und tatsächlich klingen die vielen Ernährungsvorschriften erfolgversprechend. Viel Vollkorngetreide, Obst und Gemüse stehen zusammen mit Milch ganz oben auf dem Plan, gefolgt von wenig Fleisch, Fisch und Eiern. Da kann man kaum etwas falsch machen, diese Ernährung ist auch ganz ohne Mond gesund. Wichtig ist der Mond aber für jeden Menschen, denn ohne ihn hätte unser Tag nur acht Stunden und es gäbe nicht die regelmäßig wiederkehrenden Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ein plötzlicher Klimawechsel wäre die Folge, würde der Mond nicht mehr scheinen! Ganz zu schweigen von den Gezeiten, Ebbe und Flut gibt es allein durch den guten alten Mond. Das Wort „Monat“ hat viel damit zu tun und erinnert uns daran.

Der Mann im Mond

Wer Fantasie hat, der sieht im Mond ein lächelndes Gesicht oder einen Mann, den berühmten Mann im Mond. Die Mondoberfläche mit ihren tiefen Kratern und den unterschiedlichen Lichtreflexen der Sonne gibt seit vielen Jahren den Menschen Anlass zu der Überlegung, dass der Mond ein Gesicht hat. Viele Geschichten, Sagen und Mythen gibt es über den Mann im Mond, in vielen Liedern wird er besungen. Doch selbst Peterchens Mondfahrt kann uns nicht so recht von dem Mann im Mond überzeugen. Ein menschliches Gesicht müssen wohl schon die Menschen der Kulturen im Altertum im Mond erkannt haben, denn sie verehrten den Mond sogar als göttliches Wesen. Auch Neil Armstrong konnte am 20. Juli 1969 keinen Mann im Mond antreffen, als er seinen Fuß auf den Erdtrabanten setzte. Der kleine Schritt für einen Menschen, der zum großen Sprung der Menschheit wurde, ist heute jedem ein Begriff. Und er konnte nichts daran ändern, dass der gute Mond für uns Menschen stets geheimnisvoll bleiben wird.

Bildquellenangabe: Rainer Brückner  / pixelio.de
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Osterdekorationen für Zuhause

30. März 2012 Keine Kommentare

Ostern – Zeit für Kreativität

OsterhäschenNichts ist so schön, wie selbst gemachte Geschenke oder Dekorationen, das ist zu Ostern genau so wie zu Weihnachten! Von bemalten Eiern mal abgesehen, gibt es eine Menge Möglichkeiten, Ostersachen selbst zu arbeiten. Von selbst gehäkelten Osternestern aus Wolle über bemalte Schachteln aus Span bis zu gebackenen Osterkeksen in Form von Eiern, Hasen oder Küken, mit ein wenig Geschick und Kreativität lassen sich die schönsten Sachen im Handumdrehen selber machen. Wer es einfacher möchte, schmückt das Zimmer mit bunten Blumen oder Gestecken. Eine schöne Idee, Räume frühlingshaft zu gestalten, sind zu Ostern frische Osterzweige in einer dekorativen Glasvase. Kürzlich habe ich mir eine sehr schöne dekorative Glasvase günstig gekauft. Die Vase ist aus einem edlem, klaren Glas, zirka 50 cm hoch, recht schmal und nach oben hin etwas weiter werdend. Da ich die Vase auf dem Boden stellen und mit aparten Osterzweigen schmücken wollte, bin ich sofort zum nächsten Blumengeschäft gefahren und habe mir frische Kirschzweige gekauft, die dann zu Ostern in einem schönen Weiß blühen sollen.

Kirschzweige blühen pünktlich zum Osterfest

Ja wirklich, die Zweige blühen direkt an Ostern und sehen dann wunderschön aus. Man muss die Kirschzweige nicht unbedingt kaufen! Wer die Möglichkeit hat, kann natürlich auch frische Zweige aus dem Garten direkt vom Baum schneiden, das ist ideal und viel günstiger als aus dem Laden. Zu Hause angekommen, hatte ich gleich das erste Problem, die Zweige sind zirka 50 cm lang. Also genau so lang wie meine Vase. Die Zweige wären demnach fast komplett in der Vase versunken. Meine Mutter hatte jedoch eine geistvolle Lösung für mein Problem. Sie gab mir den Rat, eine etwa einen Meter breite, durchsichtige Folie locker in die Vase zu stopfen. So stehen die Kirschzweige höher in der Vase und haben gleichzeitig auch noch einen guten Halt. Durch die Folie entstehen geniale Lufteinschlüsse unter Wasser in der Vase, die wunderschön von außen zu sehen sind. Eigentlich ist die Folie gar nicht mehr als solche zu erkennen, sondern wirkt wie eine gelartige Füllung, die einfach nur interessant, geschmackvoll und aufregend ihren Zweck erfüllt. Die Vase steht nun auf dem Boden in meinem Wohnzimmer vor dem Fenster und wird von jedem Betrachter begeistert begutachtet. Beim nächsten Wasserwechsel werde ich ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe mit ins Wasser geben und bin schon jetzt ganz gespannt auf das Ergebnis. Stelle es mir jedenfalls auch sehr attraktiv vor. Oft kann man mit ganz einfachen Mitteln eine traumhaft schöne Dekoration für zu Hause kreieren!

 Bildquellenangabe: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
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